Altersprävention
Das Ziel der Anti-Aging Medizin ist die Verbesserung
der Lebensqualität trotz des Älterwerdens. Dies bedeutet,
sich die Jugendlichkeit und Vitalität bis ins hohe Alter
zu erhalten und die körperliche und geistige Fitness zu
fördern.
Die Altersprävention besteht meist aus mehreren individuellen
medizinischen Maßnahmen zugleich, die oft mit einer Optimierung
von Eßgewohnheiten und Lebensstil, sowie Sport und Anti-Stress-Programmen
verbunden sind. |
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Age-Scan – Bestimmung
des biologischen Alters
Voraussetzung für eine individuelle Behandlung ist die Diagnose
der biologischen Alterung. Spezifische Altersmarker werden mit Hilfe
eines Age-Scans bestimmt. Fehl- oder Minderfunktionen
von Organen werden so entdeckt, noch bevor Krankheitszeichen
zu erkennen sind.
Mit speziellen Tests wird Ihre aktuelle Gesundheit
in unterschiedlichen Organbereichen untersucht.
Diese umfassen:
- Seh und Hörvermögen
- Gedächtnis
- Funktion der Muskulatur
- Herz-Kreislauf-System
- Lungenfunktion
- Ernährungszustand.
Alle Tests werden am Computer mit entsprechenden Zusatzgeräten
durchgeführt. Sie erhalten eine detaillierte Computeranalyse
aller durchgeführten Untersuchungen.
Wir können daraufhin einen maßgeschneiderten Behandlungsplan
zusammenstellen, prophylaktische Maßnahmen ergreifen und Lebensstiländerungen
mit Ihnen erarbeiten.
Freie Radikalemessung
Freie Radikale sind besonders reaktionsfreudige Sauerstoffmoleküle,
die bei vielen Stoffwechselvorgängen im Körper eine wichtige
Rolle spielen, die aber - wenn sie im Übermaß produziert
werden - zu Zellschäden und Erkrankungen sowie vorzeitiger Alterung
führen können.
Freie Radikale werden als natürliche Stoffwechselprodukte ständig
in unserem Körper produziert, und der menschliche Organismus
verfügt normalerweise über ein ausgeklügeltes Abwehrsystem,
das vor allem auf der Wirkung von Antioxidantien und antioxidativen
Enzymen beruht. Antioxidative Enzyme werden vom Körper selbst
gebildet, während Antioxidantien (z.B. Vitamin C und E, Beta-Carotin,
Zink, Selen) über die Nahrung zugeführt werden müssen.
Umweltbelastungen, körperlicher und psychischer Stress, Medikamenteneinnahme,
Drogen oder falsche Ernährung können zu einer übermäßigen,
unkontrollierten Produktion freier Radikale führen. Die Selbstregulation
durch den eigenen Organismus ist gestört und es entsteht sogenannter "oxidativer
Stress". Freie Radikale werden für viele chronische Erkrankungen
mitverantwortlich gemacht, wie z.B.:
- Diabetes mellitus
- Grauer Star, Veränderungen der Netzhaut des Auges
- Herz-Kreislauferkrankungen, Arteriosklerose
- Rheumatische Erkrankungen
- Krebserkrankungen
- Störungen des Immunsystems.
Durch eine einfache Blutuntersuchung kann die Konzentration
der freien Radikale bestimmt und eine individuelle
Therapie festgelegt werden.
Infusionstherapie
Die Versorgungssituation mit lebenswichtigen Vitaminen und Spurenelementen
ist in der heutigen Zeit oft problematisch. Berufsbedingter Stress,
einseitige Ernährung und gesundheitsschädigende Lebensgewohnheiten
können zu einem Vitamin- und Mikronährstoffmangel führen.
Die Folge solcher Mangelzustände ist eine vermehrte Konzentration
freier Radikale im Körper, die als "oxidativer Stress" bezeichnet
wird (siehe auch unter freie Radikalemessung). "Oxidativer Stress"
kann zu Zellschäden und damit zu Erkrankungen führen.
Durch die Zufuhr von Antioxidantien (z.B. Vitamine) können die freien Radikale
abgewehrt werden. Besonders effektiv sind Antioxidantien, wenn
sie als Infusion in die Vene verabreicht werden. Damit gelangen
die Substanzen sofort ins Blut und können direkt ihre Wirkung
entfalten.
Anwendungsgebiete sind:
- Immunstimulation (z.B. bei allgemeiner Infektanfälligkeit)
- Vitalisierung (Aufbaukur bei allgemeiner Erschöpfung, reduziertem
Allgemeinzustand, zur Rekonvaleszenz nach schweren Erkrankungen,
Burn-out-Syndrom, geschwächte Abwehrkraft)
- unterstützende Therapie bei Tumorpatienten (vor, während
und nach der Therapie)
- Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche, Schwindel, Tinnitus
- Arterioskleroseprophylaxe
Hormon- und Blutuntersuchungen
Spezifische Hormonuntersuchungen erlauben eine exakte Feststellung
von Hormonmangelzuständen und damit einen gezielten Ausgleich der
mit zunehmendem Alter nachlassenden Hormonproduktion.
Risikofaktoren für das Herz-Kreislaufsystem,
den Fettstoffwechsel, neurologische Erkrankungen, bestimmte Tumore und
Diabetes, die sich in spezifischen Laborveränderungen äußern, können durch einfache
Blutuntersuchungen festgestellt werden, und es kann eine frühzeitige
prophylaktische Therapie eingeleitet werden.
Spezielle Verfahren der DNA-Diagnostik können angeborene Risiken für
bestimmte Erkrankungen aufdecken. Dadurch wird eine frühzeitige
Prävention (z.B. die Änderung des Lebensstils) möglich.
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